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Altersvorsorge soll Sicherheit schaffen.
Warum tut sie dann das Gegenteil?

Dies ist das

neueste Projekt der Akademie für Transformationsdesign. Wir bilden auch systemische
Change Agents im Transformationsdesign
aus und starten am
2. Oktober 2026. 

Initiative Resilienz-Rente

Für eine Altersvorsorge,
die ihre eigene Grundlage sichert.

Unsere umlagefinanzierte Rente muss mittlerweile mit 120 Milliarden Euro – etwa einem Viertel des Bundeshaushalts – bezuschusst werden. Über 70 % der jungen Menschen zweifeln an der Sicherheit ihrer Rente. Und die Regierung plant – nicht ganz zufällig – eine Stärkung kapitalgedeckter Formen der privaten und betrieblichen Altersvorsorge.

Die kapitalgedeckte Altersvorsorge folgt dabei einer einfachen Logik: Heute Geld zurücklegen, damit morgen genug Kaufkraft vorhanden ist. Das ist nachvollziehbar. Gleichzeitig blendet diese Logik eine entscheidende Frage aus: Worauf genau sind wir im Alter eigentlich angewiesen?

Am Ende brauchen wir keine abstrakten Zahlen auf einem Konto oder in einem Depot. Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum, verlässliche Versorgung, funktionierende Infrastrukturen, ein stabiles soziales Umfeld und Zugang zu realen Gütern und Dienstleistungen.

Und hier zeigt sich ein fulminanter Widerspruch: Ein erheblicher Teil heutiger Kapitalströme fließt global – und weitgehend unbeachtet – in Systeme, die ökologische Stabilität, soziale Kohäsion oder lokale Resilienz schwächen. Wir investieren Billionen in fossile Energien, industrielle Landwirtschaft und spekulative Immobilien-Märkte. Damit investieren wir ganz nebenbei in Dynamiken, die langfristig genau jene Lebensgrundlagen untergraben, auf die wir im Alter angewiesen sind.

Es ist erstaunlich: Obwohl das Geld überall knapp ist, denken wir über einen der größten Kapitalströme der Welt so gut wie nie nach. Die Initiative Resilienz-Rente will das ändern. Sie fragt: Wie könnte eine Form der Vorsorge aussehen, die finanzielle Sicherheit nicht gegen reale Zukunftsfähigkeit ausspielt, sondern beide Ebenen neu verbindet? Wie können wir die Frage der Rendite mit der Frage, was das investierte Kapital in der Realtität bewegt, verbinden?

 

Eine mögliche Lösung wären staatlich geförderte Resilienzfonds, die wir auf dieser Seite vorstellen wollen. 

 

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Hintergrund und Motivation

Die Idee zur Resilienz-Rente entstand aus einer konkreten Frage: Wie wollen wir eigentlich selbst fürs Alter vorsorgen? Vor fast zehn Jahren – im Kontext der Organisation Open State – haben wir uns die bestehenden Möglichkeiten genauer angeschaut. Wir fanden viel Finanzmarktlogik, aber wenig Bezug zu dem, worauf wir im Alter tatsächlich angewiesen sind.

Daraus ergab sich eine größere Idee: Was wäre, wenn wir die enormen Kapitalströme der Altersvorsorge stärker für die Welt nutzbar machen könnten, in der wir alt werden? Klar war auch, dass das eine echte Initiative bräuchte. Es geht um ein Feld, das nur im Zusammenspiel vieler Perspektiven entstehen kann und viele Stakeholder einbinden muss.  

 

Die Initiative ist deshalb vor allem eine Einladung. Zum Weiterdenken, Widersprechen und gemeinsamen Entwickeln. Gemeinsam könnten wir so die Ressourcen organisieren, die wir für die große Transformation unserer gesellschaftlichen Systeme dringend benötigen. 

Altersvorsorge ist einer der größten Kapitalströme der Weltwirtschaft. 

Wir sparen für später -

und investieren in Systeme, die die Grundlage für dieses Später zerstören.

 

Wir wollen erreichen, dass deine Altersvorsorge die Infrastruktur für deine Grundbedürfnisse im Alter baut! 

Sven Stegemann
Systemischer Transformationsdesigner
& Gründer
Akademie für Transformationsdesign

~68 Billionen
US-Dollar

Globales Altersvorsorgevermögen 
 


Quellen:​

Thinking Ahead Institute

~2,5 Billionen Euro

Altersvorsorgevermögen in Deutschland

 

GDV, Deutsche Bundesbank

~100 Milliarden Euro

Jährliche neue Einzahlungen in die Altersvorsorge in Deutschland
 

GDV

 Ein

Doppelwumms 

alle 24

Monate!

Nachhaltig investiert?

Das ist schwer zu messen, je nach Kriterien. Faire Schätzung:

sehr wenig!

OECD, GSIA

Alle 24 Monate investieren Deutsche einen Doppelwumms.

Meist in ETFs, abstrakte Fonds und andere esoterische Fantasieprodukte wie Bitcoin.

 

Aber was ist eigentlich sicherer: eine Zahl als elektrischer Zustand auf irgendeinem Datenträger –  oder der Zugang zu realen Gütern vor meiner Haustür?

Resilienzfonds

Eine mögliche Lösung: Resilienzfonds.
Real, regional, relational.

Die Bundesregierung arbeitet aktuell an neuen Vorsorgedepots, die Menschen einen einfachen und geförderten Zugang zur privaten Altersvorsorge ermöglichen sollen – bislang vor allem über ETFs und klassische Fonds.

Eine sinnvolle Erweiterung wäre, neben diesen Produkten eine weitere Option anzubieten: regionale Resilienzfonds.

Diese Fonds investieren einen Teil der Altersvorsorge gezielt in reale Strukturen vor Ort – in Wohnen, Energie, Ernährung und Pflege. Sie werden öffentlich initiiert und stabilisiert, etwa über die KfW, bleiben aber privat finanziert. So entsteht ein Modell, das auf bestehenden Systemen aufbaut und sie gleichzeitig erweitert.

Das Ziel ist eine neue Form von Sicherheit: eine moderate, verlässliche Rendite kombiniert mit realem Zugang zu dem, was im Alter wirklich zählt. Neben finanziellen Erträgen können so zusätzliche Vorteile entstehen – etwa ein priorisierter Zugang zu Wohnraum oder Versorgungsangeboten, wie erste Projekte wie die unseres Partners Gemeinwohlbau oder des niederländischen Fonds PFZW, der gezielt in Pflegeinfrastruktur investiert, bereits zeigen.

Regionale Resilienzfonds schaffen damit nicht nur individuelle Sicherheit, sondern stärken gleichzeitig die Infrastruktur vor Ort. Sie ermöglichen die Finanzierung bestehender Initiativen, entlasten Kommunen und machen Altersvorsorge widerstandsfähiger gegenüber Krisen.

Es geht dabei nicht um einen Ersatz, sondern um eine Ergänzung: Ein Teil der Vorsorge bleibt im klassischesn Kapitalmarkt, ein anderer Teil baut gezielt die Grundlagen für ein gutes Leben im Alter auf. So entsteht eine Altersvorsorge, die nicht nur auf Zahlen setzt, sondern auf reale Sicherheit.

 

Die Frage ist nicht nur,

wie viel wir sparen,
sondern in was wir unser Geld investieren.

5
Prinzipien

Ein anderer Blick auf Altersvorsorge und Sicherheit im Alter.

 

1.Regenerativ

Dein Geld stärkt Zukunft – statt sie zu verhindern.
 

2. Lokal

Investiere dort, wo dein Leben stattfindet.
 

3. Grundbedürfnisorientiert

Investiere in das, was du wirklich brauchst.
 

4. Real

Weniger Zahlen, mehr Substanz: Wohnen, Energie, Nahrung, Pflege.
 

5. Gemeinsam

Individuelle Sicherheit gibt es nur in einem sicheren Lebensumfeld und in Verbindung mit anderen Menschen. 

Investments im Sinne einer Resilienz-Rente wären wohltuend langweilig und auf progressive Weise wunderbar konservativ. 

Eine neue Form von Rentenreform. 

Mehrere Entwicklungen treffen zusammen: demografischer Wandel, ökologische Krisen, fragilere Lieferketten, soziale Polarisierung und eine wachsende Unsicherheit darüber, wie tragfähig bisherige Wohlstands- und Vorsorgemodelle in Zukunft noch sind.

Unter diesen Bedingungen reicht es nicht mehr, Altersvorsorge nur als Frage individueller Kapitalbildung zu betrachten. Denn auch hohe Geldvermögen lösen das Problem nicht, wenn grundlegende Güter knapp, teuer oder instabil zugänglich werden.

Die Resilienz-Rente ist deshalb kein Nischenthema. Sie berührt eine zentrale Zukunftsfrage: Wie organisieren wir Sicherheit in einer Welt, in der Stabilität nicht länger selbstverständlich ist? Dazu wollen wir die zwei Seiten kapitalgedeckte Altersvorsorge und realwirtschaftliche Infrastrukturen sinnvoll und zukunftsbildend in Verbindung bringen. 

 

Wir sparen nicht nur für später.

Wir bauen die Welt, in der wir alt werden.

Wenn wir nur ein Fünftel der deutschen 100 Milliarden jährlich in eine Form der Resilienz-Rente umleiten könnten:

Was könnten wir damit finanzieren?


 

Wohnen

Bezahlbarer, generationengerechter und gemeinwohlorientierter Wohnraum. Mit 20 Milliarden Euro könnten jährlich bis zu 150.000 Wohnungen entstehen.

Energie

Erneuerbare, dezentrale und resiliente Energieinfrastrukturen. Mit 20 Milliarden Euro könnten jedes Jahr genug erneuerbare Energie für mehrere Millionen Haushalte entstehen.

Nahrung

Regionale Landwirtschaft, Verarbeitungsstrukturen und lokale Versorgung. Mit 20 Milliarden Euro ließe sich ein erheblicher Teil (bis zu einem Viertel) der deutschen Landwirtschaft in regenerative Bewirtschaftung überführen.

Flauschige weiße Wolken

Gesundheit & Pflege

Neue Modelle für wohnortnahe Versorgung, Prävention und fürsorgliche Infrastrukturen. 20 Milliarden Euro könnten hunderttausende zusätzliche Pflegeplätze schaffen oder bestehende Strukturen grundlegend verbessern.

Mobilität

Zugängliche, bezahlbare und klimaresiliente Mobilitätslösungen. 20 Milliarden Euro könnten die Mobilitätswende in vielen Regionen gleichzeitig beschleunigen - z.B. mit 30.000 E-Bussen.

Soziale Infrastruktur

Orte, Dienste und Netzwerke, die Teilhabe, Unterstützung und Alltagssicherheit ermöglichen. Wir könnten z.B. um die 300.000 Kita-Plätze schaffen.

Nahaufnahme einer Windkraftanlage

Kaum zu glauben?

Ein Bruchteil der Investitionen in Altersvorsorge würde ausreichen,
um zentrale Infrastrukturen unserer Gesellschaft jedes Jahr neu aufzubauen.

Aus Geld werden Strukturen.
Aus Rendite wird Versorgung.

White Paper
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Anlegerin:
Will vor allem wissen, was sie im Alter wirklich sicher hat

White Paper
Download

Manchmal müssen nur die richtigen Leute mit den richtigen Problemen zusammenkommen, um eine gemeinsame Lösung zu bauen. 

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Sozialunternehmer:
Hat Lösungen, aber findet nur schwer Investoren

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Kommunal-Vertreterin:
Sucht lokale Lösungen, aber die Finanzen sind knapp

Du musst nicht deine gesamte Altersvorsorge umstellen.

  10 bis 20 Prozent  bewegen viel.

Mitmachen:
So kannst du dabei sein!

Die Initiative Resilienz-Rente ist als offener Impuls gedacht. Und als Konzept, das wir entwickeln und gemeinsam schärfen. Wir verfolgen 3 Ziele:
 
1. Grundidee populär machen
2. Konkrete Ansätze entwickeln

3. Staatl. Förderung etablieren

Vertrauen entsteht weniger durch Zahlen als durch das, was wir sehen und erleben.

Mitmachen

Diskutieren
im Forum

Ein großer Teil des Austauschs findet aktuell über LinkedIn statt.
Dort teilen wir Gedanken, Thesen und Zwischenschritte. Du kannst kommentieren, widersprechen, weiterdenken oder eigene Perspektiven einbringen.

Wenn du nicht auf LinkedIn bist, kannst du Impulse auch über unseren Blog verfolgen.

Online-Sessions & Events

In unregelmäßigen Abständen bieten wir offene Sessions an, um die Idee gemeinsam zu diskutieren und weiterzudenken. Wir wollen hier möglichst viele Perspektiven einfangen. Einen ersten organisieren wir am 16. Juni 2026 von 12-13 Uhr via Zoom. 

Zum Newsletter
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Über den Newsletter der Akademie informieren wir dich über neue Entwicklungen, Konzepte, Veranstaltungen und nächste Schritte. Wenn du tiefer einsteigen möchtest, ist das der einfachste Weg, verbunden zu bleiben.

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Wenn du das Gefühl hast, dass die Idee für deinen Kontext relevant ist – sei es als Organisation, Projekt oder möglicher Umsetzungspartner – freuen wir uns über eine direkte Nachricht.

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Gelegentlich informieren wir auch über neue Formate, Veranstaltungen und Angebote der Akademie für Transforamationsdesign. Du kannst den Newsletter jederzeit über einen Link wieder abbestellen.

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Mögliche Partner (Anfragen laufen)

Die Umsetzung einer Resilienz-Rente erfordert Zusammenarbeit über verschiedene Sektoren hinweg. Erste Anknüpfungspunkte sehen wir insbesondere in folgenden Bereichen:

Öffentliche Institutionen

Ministerien, Kommunen und öffentliche Förderstrukturen spielen eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, neue Formen der Altersvorsorge regulatorisch zu ermöglichen und mit bestehenden Systemen zu verzahnen.

Förderbanken & Finanzakteure

Institutionen, die langfristiges Kapital bereitstellen und in Infrastruktur investieren, könnten eine Schlüsselrolle bei der Ausgestaltung und Absicherung entsprechender Modelle übernehmen.

Nachhaltige Banken & Impact-Investoren

Akteure, die bereits heute Kapital gezielt in sozial-ökologische Projekte lenken, bringen wichtige Erfahrung und bestehende Strukturen mit.

Projektentwickler & Genossenschaften

Organisationen, die konkrete Lösungen in Bereichen wie Wohnen, Energie oder Versorgung umsetzen, sind essenziell für die reale Wirkung vor Ort.

Zivilgesellschaftliche Initiativen & Transformationsnetzwerke

Initiativen, die neue Formen von Zusammenarbeit, Gemeinwohlorientierung und gesellschaftlicher Innovation erproben, können wichtige Impulsgeber sein.

Diese Übersicht versteht sich als erste Orientierung möglicher Anschlussfelder – nicht als bestehende Kooperationen. Konkrete Partnerschaften werden sich schrittweise im weiteren Verlauf der Initiative entwickeln.

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Altersvorsorge ist Zukunftsgestaltung.

Die ganze Idee auf einen Blick

  1. Wir investieren heute in Systeme, die genau das untergraben, worauf wir im Alter angewiesen sind.
     

  2. Altersvorsorge wird meist als Frage von Geld gedacht. Entscheidend ist jedoch, worauf wir tatsächlich zugreifen können.
     

  3. Im Alter zählen keine Zahlen auf einem Konto, sondern Wohnraum, Energie, Gesundheit, Nahrung, Mobilität und funktionierende Infrastrukturen.
     

  4. Kapital ist nicht neutral. Es prägt die Welt, in der wir alt werden.
     

  5. Altersvorsorge ist deshalb immer auch Zukunftsgestaltung.
     

  6. Kapital kann mehr als Rendite erzeugen. Es kann dazu beitragen, reale Versorgung aufzubauen und zu sichern.
     

  7. Die zentrale Frage lautet: Wie investieren wir so, dass unsere Vorsorge uns langfristig tatsächlich trägt?
     

  8. Eine mögliche Antwort ist die Initiative Resilienz-Rente.
     

  9. Ihr Ansatz: Ein Teil der Altersvorsorge fließt gezielt in den Aufbau und die Stabilisierung realer Lebensgrundlagen.
     

  10. Konkret kann das über regionale Resilienzfonds geschehen.
     

  11. Diese investieren vor Ort in zentrale Versorgungsbereiche wie Wohnen, Energie, Nahrung, Gesundheit, Mobilität und soziale Infrastruktur.
     

  12. So entsteht eine neue Form von Sicherheit: nicht nur als abstrakter Geldwert, sondern als verbesserter Zugang zu dem, was wir im Alltag wirklich brauchen.

 

Die Vorteile einer Resilienz-Rente auf einen Blick

1.
Echte Werte statt abstrakter Versprechen

Reale Vermögenswerte wie Wohnraum, Energieinfrastruktur oder landwirtschaftliche Flächen behalten ihren Nutzen – unabhängig von Finanzmarktzyklen, Crashs und Währungsentwicklungen.

2.
Sicherheit, die man spüren kann

Wer weiß, dass er im Alter Zugang zu Wohnraum, Energie oder Pflege hat, lebt anders.
Diese Form von Sicherheit reduziert Stress – und kann langfristig sogar gesellschaftliche Folgekosten, etwa im Gesundheitssystem, senken.

3.
Kapital wird zum Möglichmacher

Zehntausende Initiativen arbeiten bereits heute an Lösungen für Wohnen, Energie, Ernährung und Pflege.
Was oft fehlt, ist nicht die Idee – sondern verlässliche Finanzierung.

Altersvorsorge hat die notwendige finanzielle Power, um gute Dinge groß zu machen.

4.
Gemeinschaft statt Vereinzelung

Wenn Vorsorge nicht nur individuell, sondern gemeinschaftlich organisiert wird, entstehen neue Formen von Zusammenhalt:  geteilte Infrastruktur, gegenseitige Unterstützung, soziale Einbindung. Sicherheit entsteht dann nicht nur durch Geld, sondern auch durch Beziehungen.​

5.
Resiliente Regionen statt globaler Abhängigkeit

Lokale Investitionen stärken regionale Wirtschaftskreisläufe und reduzieren die Abhängigkeit von globalen Krisen.
Versorgung wird wieder näher an den Ort gebracht, an dem sie gebraucht wird.

6.
Ein neuer Umgang mit Risiko

Statt alles auf ein System zu setzen, entsteht Diversifikation auf einer neuen Ebene: finanzielle Anlagen plus reale Versorgungsstrukturen.

Das erhöht die Stabilität – nicht nur individuell, sondern auch gesellschaftlich.

7.
Sinnvolle Verwendung von Kapital

Altersvorsorgegelder gehören zu den größten Kapitalströmen unserer Gesellschaft.Wenn auch nur ein Teil davon gezielt in zukunftsfähige Strukturen fließt, entsteht ein enormer Hebel für Transformation.

8.
Von Konsum zur Versorgung

Die Frage verschiebt sich: Von „Was kann ich mir später alles leisten?“, zu „Worauf kann ich mich beruhigt verlassen?“

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